
Content-Marketing bedeutet, wertvolle Inhalte zu erstellen (Blogbeiträge, Videos etc.). E-Mail-Marketing nutzt Newsletter zur gezielten Kommunikation. Beide sind über die gesamte Customer Journey wichtig:
- Content hilft bei der Informationssuche (Überlegung)
- E-Mails können zum Kaufabschluss motivieren (Entscheiden)
- Newsletter halten Kunden nach dem Kauf bei der Stange (Retention)
- Content-Strategie: Zielgruppenorientierte Inhalte erstellen.
- Grundlagen des E-Mail-Marketings: Tools (z. B. Mailchimp) und Automatisierung.
- Website Quick Dive – Landing Pages
- Ressourcen:
- HubSpot Content Marketing Zertifizierung: https://academy.hubspot.de/courses/content-marketing
- Mailchimp: E-Mail-Marketing-Tutorials: https://mailchimp.com/de/help/
- WPBeginner: https://www.wpbeginner.com/de/wp-tutorials/how-to-create-a-landing-page-with-wordpress/
- Landing Pages: https://cimdatagoogleads.warrenlainenaida.de/landingpage-planung-konzeption/
Very Important: Was sind Landing Pages?
Der Zweck einer Landing Page ist die Konvertierung von (organischem) Suchmaschinenverkehr für eine ganz bestimmte Gruppe von Keywörtern. Sobald Besucher auf der Page landen, sehen sie Inhalte, die für ihre Suchanfrage (oder Inhalt) äußerst relevant sind.
Landing Pages werden in erster Linie für die Lead-Generierung verwendet.
Landing Pages in Verbindung mit: (Google-)Anzeigen, soziale Medien, E-Mail-Marketing.
Landing Page SEO:
- Kein Navigation in Header
- Abgespeckte Inhalt
- Kein ablenkung
- Kein organische SEO
- Robots NoIndex
- Kein (kaum) internen links
- Ihre Homepage ist keine Landing Page …
- Mehr Information: https://www.shopify.de/blog/landingpage
Landing Page Beispiele KFZ-Versicherung:
Check24 Organisch: https://www.check24.de/kfz-versicherung/
Check 24 Landing Page Anzeige: https://www.check24.de/kfz-versicherung/lp/vergleichen/?pk_source=kwd-11056381&pk_content=17744522868_142733847590&gclid=Cj0KCQjw4NujBhC5ARIsAF4Iv6fbbX-afQUZCJzl-hrHqn27PRV_Oyn6z3DldlO3L5JoAQKUlDmuBgAaAr8_EALw_wcB&wpset=google_kfz_104
Landing page in vergleich „autoversicherung günstig“
Allianz: organische suche: https://www.allianz.de/auto/kfz-versicherung/

Allianz Anzeige Landing Page (unten)

Mehr zu Thema Landing Pages: https://cimdatagoogleads.warrenlainenaida.de/landingpage-planung-konzeption/
Grundlagen des Content-Marketings

Buch: Kapitel 2,4,15,16,17
„3-Es“ des Content Marketing: Engage, Educate, Entertain (Fesseln, Informieren und Unterhalten).
Ihre Inhalte die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wertvolles Wissen vermitteln und eine Dosis Vergnügen bieten = Erlebnis.
Kundenzufriedenheit war gestern – heute streben wir nach Kundenbegeisterung
1. Was ist Content-Marketing?
Content Marketing konzentriert sich auf die Erstellung und Verbreitung wertvoller Inhalte, um ein Zielpublikum zu gewinnen und zu binden.
Im Gegensatz zum traditionellen Marketing werden hier keine Produkte direkt beworben, sondern die Bedürfnisse der Zielgruppe durch hilfreiche Informationen angesprochen, wodurch mit der Zeit Vertrauen und Beziehungen aufgebaut werden.
- beantwortet die Fragen und Bedürfnisse der Zielgruppe
- bietet einen Mehrwert innerhalb der Inhalte
- schafft Interesse an weiteren Produkten und Dienstleistungen
- ist in der Regel kostenlos
2. Arten von Inhalten
- Blogbeiträge, Videos, Infografiken, E-Books, Whitepapers, Social Media Posts, Podcasts.
- Diskussion: Welche Art von Inhalten passt am besten zu welchem Ziel?
- Canva. Google. YouTube. Hubspot … alle kostenlose Lern, Marketing, und Spielplatformen … MailChimp … McDonalds Happy Meals … Social Media
- https://elementor.com/blog/de/8-beste-content-marketing-beispiele-zur-inspiration-im-jahr-year/






Wo Passt das In Meine Inhalt?
Das Hero-Hub-Help-Content Modell
Content Marketing kann in allen Phasen des Hero, Hub, Help-Modells ein starkes Instrument sein. Durch strategische Planung und Erstellung von Inhalten für jede Kategorie können Sie Ihre Zielgruppe effektiv erreichen, Markenbekanntheit aufbauen und gewünschte Geschäftsergebnisse erzielen.

YouTube bzw. Google empfiehlt selbst das sogenannte Hero-Hub-Help-Modell für die Content-Erstellung.
Es baut ebenfalls auf den Annahmen auf, dass YouTube-Nutzer die Plattform zur Suche einsetzen und dass sie unterhalten werden wollen.
(links: Abbildung 4.1 Nutzen Sie Googles Hero-Hub-Help-Content-Modell für die Planung Ihrer YouTube-Videos. (Grafik: Justus Wunschik, bfmg.de)
Hero-Content
Highlight-Content, der innerhalb kürzester Zeit Aufmerksamkeit erregt und eine hohe Reichweite erzielt.
Beispiel: Instagram Reels.
Beispiel: Videoserie über innovative Behandlungsmethoden für Knieschmerzen, die von einer orthopädischen Klinik anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums veröffentlicht wird.
Zu diesem Zweck wird ein herausragendes Content-Stück kreiert, zum Beispiel ein mitreißendes Video. Der Content wird über Social Media distribuiert und mithilfe von Paid Media gepusht. Im Idealfall geht das Stück viral.
Von Zeit zu Zeit müssen Sie Ihre Marke/Ihr Unternehmen ins Social Media-Rampenlicht stellen. Dafür müssen Sie Hero-Content erstellen. Da die Produktionskosten für Hero-Content jedoch höher sind als die für Hub- und Help-Content, ist die Häufigkeit von Hero-Content geringer. Nutzen Sie für die Erstellung von Hero-Content die Kunst des Storytellings.
Die größte Stärke von Videos ist das Storytelling. Erzählen Sie mit Ihren Videos reale oder fiktive Geschichten, in denen z. B. Ihr Produkt das Problem eines Kunden löst. Geschichten sind leichter zu verstehen und reduzieren die Komplexität. Auch erklärungsbedürftige Produkte können damit verständlich an den Mann oder die Frau gebracht werden.
Hub-Content
Serieller Content, der das Aushängeschild eines Kanals ist und die User dazu bringt, den Kanal zu abonnieren.
Beispiel: Instagram Stories und UGC
Beispiel: Ein wöchentlicher Gesundheitspodcast einer Apothekenkette, der regelmäßig aktuelle Themen aus der Medizin und Pharmazie behandelt. Jede Episode konzentriert sich auf ein spezifisches Gesundheitsthema.
Der Content ist auf die Interessen der Zielgruppe ausgerichtet und wird in regelmäßigen Abständen veröffentlicht. Video- und Blog-Serien sowie Kolumnen sind typische Hub-Formate.
Hub-Content ist sehr wichtig, um Nutzern einen Mehrwert zu bieten, damit sie den Channel abonnieren. Konzipieren Sie daher serielle Formate für Ihre Abonnenten.
Veröffentlichen Sie diese Inhalte immer an einem ganz bestimmten Wochentag und zu einer bestimmten Uhrzeit (z. B. jeden Mittwoch um 13 Uhr). Besonders YouTube-Abonnenten lieben erwartbaren Content, der immer an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit kommt.
Best Practice LEGO: Serieller Hub-Content LEGO nutzt seine eigenen Produkte und schafft damit ganz besonders unterhaltsamen Content für die Community. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. LEGO erfindet in seinen »Webisodes« immer wieder neue Geschichten für seine Zielgruppe.
Help-Content (Hygiene-Content)
Help Content können nützliche How-to-Videos, Anleitungen, Produktdemos oder Videos über Serviceleistungen Ihres Unternehmens sein.
Beispiel: FAQ-Seite auf der Website eines Medizintechnikunternehmens, die grundlegende Fragen zu ihren Produkten, deren Anwendung und Wartung beantwortet. Diese Seite bietet dauerhafte Basisinformationen für Kunden und potenzielle Interessenten.
Social-Media-Nutzer kennen oft gar nicht Ihr Unternehmen, sondern finden es durch eine bestimmte Suchanfrage (Keyword oder Hashtag), über ein vorgeschlagenes Video oder über eine Kategorie. Es sind also viele Wege, die zu Ihren Videos und somit auch zu Ihrem Unternehmen führen.
Help-Content steht für Searches zur Verfügung, also beispielsweise jene YouTube-Nutzer, die etwas auf der Videoplattform suchen. Vor allem, wenn es sich um ein erklärungsbedürftiges Produkt handelt, zu dem die Nutzer viele Fragen stellen, lohnt sich Help-Content. Wichtig für die Auffindbarkeit des Help-Contents ist der Einsatz von Video-SEO.
3. Content-Strategie entwickeln
- Zielgruppenanalyse: Wer ist dein Publikum? Was interessiert sie?
- Content-Planung: Themenfindung, Content-Kalender erstellen.
- Erstellung von Inhalten, die auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt sind:
- Top of the funnel
- Ratgeber
- Anleitungen
- Erklärvideos
- Ressourcenlisten
- SEO-zentrisch
- Middle of the funnel
- Landingpage
- Kaufratgeber
- Kategorienseiten
- Case Studies
- SEA-zentrisch
- Bottom of the funnel
- Testimonials und Referenzen
- Produktseiten
- Social Media zentrisch
- Top of the funnel
Inhalt: nicht nur zur Gewinnung von Leads
Sie können nicht nur spezielle Inhalte für Ihren Marketingbedarf erstellen, sondern auch bereits vorhandene Inhalte für einen neuen Zweck verwenden.
Denken Sie daran: Nicht jeder kommt in Ihr Geschäft, um zu kaufen. Manche sind hier, um zu stöbern und zu vergleichen. Manche sind hier, weil es draußen regnet.
Und vergessen Sie nicht: Nicht jeder sieht Ihre Inhalte auf den ersten Blick. Und nicht jeder ist an allen Ihren Inhalten interessiert – vielleicht nur an einem Teil Ihrer Inhalte.
Denken Sie daran: 10% von 10% von 10% werden Ihre Inhalte jemals sehen*. (Alarm bei doppeltem Inhalt deaktiviert).
*10 % werden Sie finden. 10 % werden den Inhalt finden. 10 % werden den Inhalt registrieren lassen.
Das gilt auch für die sozialen Medien. 1000 Follower: 100 sind online. 10 werden Ihren Inhalt sehen. 1 wird sich mit ihm beschäftigen.

Content Repurposing für Social Media & co.
Was ist Content Repurposing? Bei der Wiederverwendung von Inhalten geht es darum, bestehende Inhalte zu recyceln, wiederzuverwenden oder sogar zu retten, indem sie in einem anderen Format für neue Zielgruppen über verschiedene Kanäle veröffentlicht werden.

Übung:
Entscheiden Sie, welche Art von Content Marketing am besten zu Ihrem Kunden passt – ist es unterschiedlich, je nachdem, an welchem Punkt der Customer Journey er sich befindet?

Einführung in E-Mail-Marketing

Buch Kapitel 14
Sehen Sie sich einen guten E-Mail-Newsletter oder eine Marketing-E-Mail an. Sieht sie wie eine Landing Page aus? wahrscheinlich.
Was sollten Sie den Leuten per E-Mail schicken?
Was nicht?
Canva Vorlagen https://www.canva.com/templates/s/email
1. Was ist E-Mail-Marketing?
- Nutzung von E-Mail zur Vermarktung von Produkten, Dienstleistungen oder zur Pflege von Kundenbeziehungen.
- Vorteile: Direkte Kommunikation, hohe ROI, personalisierbar.
- Für jeden $1, der für E-Mail-Marketing ausgegeben wird, verdienen Vermarkter $42.
- Die durchschnittliche Klickrate bei E-Mails liegt bei 15 %.
- Die durchschnittliche CTR für Search Ads liegt bei 3,17 %, während Display Ads eine durchschnittliche CTR von 0,46 %.
- Die durchschnittliche Klickrate (CTR) über alle Social-Media-Plattformen lag bei 1,21 %.
2. Aufbau einer E-Mail-Kampagne
- Liste aufbauen: Opt-in, Double-Opt-in, Segmentierung.
- Inhalte: Willkommensmails, Newsletter, Promotions, Wiederaktivierungskampagnen.
3. Best Practices und Tools
- Gestaltung und Schreiben effektiver E-Mails.
- Tools wie Mailchimp, Sendinblue, oder Constant Contact.
- Analyse von Öffnungsraten, Klickraten, und Abonnentenverhalten.
- EMails (good emails) sind wie Landing Pages. Warum?
Übung:

Let’s Make Emails Great Again! Aber wie?
In den 90er Jahren haben wir es geliebt, E-Mails zu bekommen.
Spaßfakt: E-Mails wurden eigentlich als Suchtmittel eingeführt, damit wir das Internet nutzen würden.
„Hmmm, ich frage mich, ob ich eine E-Mail habe?“
Jetzt ignoriert jeder E-Mails.
Am meisten hassen wir Werbe-E-Mails. Spam.
Wir alle melden uns bei Newslettern an, nur um 5 oder 10 % Rabatt zu bekommen.
- Machen Sie E-Mails, auf die wir uns freuen.
- Senden Sie regelmäßig. (Jeden Dienstag?)
- Beschränken Sie die E-Mail auf ein Thema – ein CTA.
- Wöchentliche E-Mails mit einem Tipp oder einer Ermäßigung.